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Dokumente Betrieb Raumlufttechnik

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Dokumente Betrieb Raumlufttechnik

Fachdokumente in der RLT übersetzen Hygiene‑, Komfort‑ und Energieziele in reproduzierbare Abläufe

Sie machen Volumenströme, Regelstrategien und Zuständigkeiten transparent und auditfest. Ohne belastbare Unterlagen bleiben Luftqualitätsziele, Betriebsarten und Freigaben Ermessenssache – mit Folgen für Gesundheit, Produktivität, Kosten und Haftung.

Im Alltag liefern Dokumente Tempo und Qualität

Zum Kern gehören ein Lüftungs‑ und Zonenkonzept mit Raumtypen, Belegungsannahmen und Luftmengen; Strang‑ und R&I‑Schemata; Volumenstrom‑, Druck‑ und Temperaturkaskaden; eine Filterstrategie nach ISO 16890 mit Differenzdruck‑Grenzwerten; Befeuchter‑ und Entfeuchtungskonzepte; Anforderungen an Schalldämmung und Zuglufthygiene; sowie ein präzises Automations‑ und Regelkonzept (Freigaben, Prioritäten, Totzonen, Rampen, Frostschutz, Free‑ und Night‑Cooling). Datenpunktlisten sichern Benennungen, Einheiten, Genauigkeiten, Grenzwerte, Alarmklassen und Historisierung. Inbetriebnahme‑ und Leistungsnachweise decken I/O‑Checks, Luftmengenabgleich, Dichtheit, Geräusch und Wärmerückgewinnungsgrade ab; Abnahmeprotokolle, Mängellisten und Schulungsunterlagen schließen die Übergabe. IAQ‑Ziele (z. B. CO₂‑, TVOC‑, Partikel‑ und Keimrichtwerte) sowie Messstellen und Kalibrierintervalle sind definiert. Dokumentierte Wartungszugänge und Sicherheitskennzeichnungen erhöhen die Arbeitssicherheit.

Für die Betreiberverantwortung verankern Fachdokumente Hygiene nach anerkannten Regeln der Technik (z. B. VDI 6022/VDI 3803): wiederkehrende Hygiene‑Inspektionen, Reinigungs‑ und Filterwechselpläne, dokumentierte Zugänge, Probenahmestellen, Wasserführung und Kondensatableitung im Befeuchterbetrieb. Sie legen Rollen, Qualifikationen und Freigaben fest, regeln temporäre Abschaltungen, Impairment‑Management und die sichere Rückkehr in den Normalbetrieb. Schnittstellen zu Brandschutz (Brandfallsteuerung, Rauchschutz, Brandschutzklappen), Gebäudeautomation und Sicherheit werden mit Zuständigkeiten, Prioritäten und Fallbacks eindeutig beschrieben. Für Sonderlagen – Umbau, Leerstand, Veranstaltungen – definieren kurze Leitfäden Start‑/Stopp‑Kriterien, Ersatzmaßnahmen und Eskalation.

Definierte Raum‑Sollwerte (Temperatur, CO₂, Feuchte), Zeitprogramme und Bedarfssignale (Präsenz, Luftqualität) vermeiden Über‑ und Unterlüftung. Trend‑ und Messkonzepte stellen sicher, dass relevante Größen mit passender Auflösung vorliegen; daraus entstehen Diagnose, Benchmarking und präventive Instandhaltung. Wirtschaftlichkeit wird durch dokumentierte Optimierungen greifbar: spezifische Ventilatorleistung (SFP), Regeln für Wärmerückgewinnung und Bypass, Druckhaltung, variable Luftvolumen (VAV) mit Min/Max‑Begrenzungen und klare Grenzen für Außenluft‑ und Umluftbetrieb. KPIs wie CO₂‑ und Temperatur‑Compliance, SFP, Filterstandzeit, Energie je Quadratmeter, Verfügbarkeit, Alarmrate und Mean‑Time‑to‑Repair machen Leistung sichtbar. Für das Energiecontrolling sind Zählerkonzepte, Datenformate und Schnittstellen zum Energiemanagement beschrieben.

Über den Lebenszyklus schaffen Fachdokumente Konsistenz: von Anforderungsbriefing und Ausschreibung über Montage, Funktions‑ und Leistungsnachweise bis zu Abnahme, Betrieb, Optimierung, Umbau und Rückbau. Raumbuch und Anlagenbuch verbinden Nutzung und Technik (IDs, Profile, VAV‑Typen, Sensorik, Auslässe, Wartungszugänge). Beschriftung und Nummernsysteme verkürzen die Suche; QR‑Codes verlinken Feldgeräte mit Anleitung und Ticket. Digital im CAFM/IWMS verknüpft, erzeugen Dokumente Fristen, leiten mobil durch Prüfungen, sichern Fotobelege und liefern auditfeste Nachweise. Leitsatz: klar, zugänglich, versioniert – so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ergebnis: hygienischer, komfortabler, energieeffizienter Betrieb, der auch unter Störung und Audit standhält.