Zum Inhalt springen
FM-Connect Chat

Hallo! Ich bin Ihr FM-Connect Chat-Assistent. Wie kann ich Ihnen helfen?

FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Betriebsfähigkeit Betrieblicher Kälte- und Kühlanlagen

Facility Management: Raumlufttechnische Anlagen » Betrieb » Betriebsfähigkeit Kälte- und Kühlanlagen

Kälteversorgung betriebsfähig steuern

Betriebliche Kälte- und Kühlanlagen sind betriebsfähig, wenn die erforderliche Kälteleistung im definierten Nutzungsumfang zuverlässig bereitgestellt wird und zugleich sämtliche sicherheits-, druck-, kältemittel-, umwelt- und prüfbezogenen Anforderungen erfüllt und nachweisbar beherrscht werden.

Themen im Überblick

Objektbezug

Kältemittel, Füllmengen, Prüfzuständigkeiten, Redundanz und 42.-BImSchV-Anwendbarkeit anlagenbezogen bestimmen

Aktuelle Fassungen und anlagenbezogene Anwendbarkeit prüfen

Wichtige Trennung

Anlage kühlt ≠ sicherer Druckbetrieb ≠ F-Gas-konformer Betrieb ≠ Betriebsfähigkeit

Anforderung, Umsetzung, Nachweis und Betriebsentscheidung bilden getrennte Prüfschritte.

Betriebsfähigkeits-Gates

Kein Betriebsfähigkeitskriterium darf durch gute Gesamtkennzahlen kompensiert werden.

Thema

Mindestbedingung

Nutzung und Systemgrenze

Kältebedarf, Verbraucher, Systemgrenzen und Verantwortungen sind eindeutig.

Sicherheit und Prüfstatus

Gefährdungsbeurteilung, Druckanlagenprüfungen und Sicherheitseinrichtungen sind aktuell.

Nutzungs- und Versorgungsbedarf

Kältebedarf, Temperaturniveaus, Betriebszeiten und kritische Verbraucher sind eindeutig definiert.

Notwendiger Input

Nutzungen; Solltemperaturen; Lastprofile; Betriebszeiten; Redundanzbedarf; Produktions-/IT-/Komfortanforderungen.

Herzustellender Output

Kälteversorgungsprofil je Verbrauchergruppe.

Nachweismaßstab

Erforderliche Leistung und Kritikalität sind nachvollziehbar.

Eskalationssignal

Unklare Spitzenlast; kritischer Verbraucher ohne Priorität.

Anlagen- und Systemgrenze

Kälteerzeuger, Verteilung, Rückkühlung, Verbraucher, Kältemittelkreise und Schnittstellen sind vollständig erfasst.

Notwendiger Input

Anlagenschemata; Bestandslisten; Rohrnetze; Verbraucher; MSR/GLT; Rückkühler.

Herzustellender Output

Anlagenkataster und Systemgrenze.

Nachweismaßstab

Alle relevanten Komponenten und Teilkreise sind eindeutig zugeordnet.

Eskalationssignal

Unbekannter Teilkreis; fehlende Verbraucherzuordnung.

Verantwortungs- und Betreiberorganisation

Betrieb, Instandhaltung, Dichtheitskontrolle, Druckprüfungen, Kältemittelhandling und Notfallmaßnahmen sind klar zugeordnet.

Notwendiger Input

Organisation; Verträge; Fachkundenachweise; Betreiberrollen; Prüforganisation.

Herzustellender Output

RACI-/Verantwortungsmatrix.

Nachweismaßstab

Jede Pflicht hat benannte Rolle und Vertretung.

Eskalationssignal

Niemand zuständig für Leckage oder Prüfpflicht.

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungen aus Druck, Kältemittel, Kälte, Brand/Explosion, Sauerstoffverdrängung und Betrieb sind bewertet.

Notwendiger Input

Kältemittel; Füllmenge; Aufstellraum; Druckgeräte; Nutzer; Instandhaltung; Leckageszenarien.

Herzustellender Output

Anlagenbezogene Gefährdungsbeurteilung mit Maßnahmen und Prüffristen.

Nachweismaßstab

Maßnahmen und Prüfungen leiten sich aus realen Risiken ab.

Eskalationssignal

Brennbares Kältemittel ohne Ex-Schutz-/Lüftungsbewertung.

Druckanlagen und Prüfpflichten

Druckgeräte und Kälte-/Wärmepumpenanlagen werden nach BetrSichV korrekt geprüft.

Notwendiger Input

Druckgeräte; PS/V; Fluidgruppe; Prüffristen; Änderungen.

Herzustellender Output

Prüfkataster für Druckanlagen.

Nachweismaßstab

Prüfzuständigkeit und Frist sind korrekt bestimmt.

Eskalationssignal

Prüfung überfällig oder falsche Prüfstelle.

Druckanlagenprüfungen bleiben eigenständige Gates.

Konsequenz: Wartung oder Dichtheitskontrolle ersetzt keine BetrSichV-Prüfung.

Aufstellräume und Lüftung

Maschinenräume und Aufstellorte sind hinsichtlich Kältemittelrisiken geeignet.

Notwendiger Input

Raumvolumen; Lüftung; Detektion; Kältemittelklasse; Fluchtwege; Türen.

Herzustellender Output

Aufstellraum-Sicherheitskonzept.

Nachweismaßstab

Freisetzung führt nicht zu unbeherrschter Gefährdung.

Eskalationssignal

Keine Gaswarnung/Lüftung trotz Bedarf.

Brennbare oder toxische Kältemittel benötigen besondere Aufstellraum- und Notfalllogik.

Sicherheits- und Gaswarntechnik

Druck-, Temperatur-, Gaswarn- und Abschalteinrichtungen funktionieren zuverlässig.

Notwendiger Input

Sensoren; Grenzwerte; Alarmierung; Sicherheitskette; Not-Aus.

Herzustellender Output

Sicherheitsfunktionsnachweis.

Nachweismaßstab

Alarm, Abschaltung und Weiterleitung sind geprüft.

Eskalationssignal

Sensor ohne Test.

Nutzungs- und Anlagenänderungen

Änderungen an Last, Kältemittel, Aufstellung oder Verbrauchern werden fachlich bewertet.

Notwendiger Input

Change; neue Verbraucher; Kältemittelumrüstung; Raumänderung; Steuerung.

Herzustellender Output

Kälte-Change-Prozess mit Prüfentscheidung.

Nachweismaßstab

Änderungen bleiben innerhalb sicherer Betriebsgrenzen.

Eskalationssignal

Kältemittelwechsel ohne Neubewertung.

Konsequenz: Kältemittelumrüstung löst eine neue Gefährdungsbewertung aus.

Kältemittelpflichten beherrschen

Kältemittel, Füllmenge, F-Gas-Pflichten, Dichtheit und Leckage-Erkennung sind beherrscht.

Kältemittelklassifikation und Füllmenge

Kältemittel, Sicherheitsklasse, GWP, Füllmenge und relevante Grenzwerte sind bekannt.

Notwendiger Input

Typenschild; Kältemitteldaten; Sicherheitsdatenblatt; Füllmengen; Aufstellraum.

Herzustellender Output

Kältemittelregister je Anlage.

Nachweismaßstab

Kältemittelbezogene Pflichten sind vollständig ableitbar.

Eskalationssignal

Füllmenge/Gas unbekannt.

F-Gas-Pflichten

Anwendbare Betreiberpflichten aus der EU-F-Gas-Verordnung sind bestimmt und umgesetzt.

Notwendiger Input

Kältemittel; CO2-Äquivalent; Anlagentyp; Leckage-Erkennung; Zertifizierung.

Herzustellender Output

F-Gas-Pflichtenmatrix mit Fristen und Nachweisen.

Nachweismaßstab

Dichtheitskontrollen und Dokumentation sind korrekt terminiert.

Eskalationssignal

Prüfpflicht nicht erkannt.

Dichtheitskontrollen

Vorgeschriebene Dichtheitskontrollen werden fristgerecht durch qualifizierte Personen durchgeführt.

Notwendiger Input

Füllmenge; Kältemittel; Prüffrist; frühere Leckagen; Leckage-Erkennungssystem.

Herzustellender Output

Dichtheitsprüfplan und Nachweise.

Nachweismaßstab

Kontrollen entsprechen Art. 5 VO (EU) 2024/573, soweit anwendbar.

Eskalationssignal

Frist überschritten; Prüfer nicht zertifiziert.

Leckage-Erkennungssysteme

Erforderliche automatische Leckage-Erkennung funktioniert und wird geprüft.

Notwendiger Input

Füllmenge; GWP; Sensorik; Alarmierung; Serviceunternehmen.

Herzustellender Output

Leckage-Erkennungs- und Prüfkonzept.

Nachweismaßstab

Warnung, Alarmweg und Funktionsprüfung sind nachweisbar.

Eskalationssignal

Sensor gestört; Alarm ohne Empfänger.

Leckage- und Reparaturmanagement

Kältemittelleckagen werden unverzüglich behoben und Reparaturen nachkontrolliert.

Notwendiger Input

Leckagebefund; Kältemittel; Reparatur; Anlagenstatus; zertifizierte Fachkraft.

Herzustellender Output

Leckagefall mit Reparatur- und Erfolgsnachweis.

Nachweismaßstab

Reparatur wird fristgerecht verifiziert.

Eskalationssignal

Nachgefüllt ohne Ursachenbeseitigung.

Konsequenz: Die Wirksamkeitsprüfung erfolgt gemäß anwendbarer F-Gas-Vorgaben.

Kältemittelhandling und Rückgewinnung

Befüllen, Absaugen, Rückgewinnung und Entsorgung erfolgen durch geeignete Fachkräfte.

Notwendiger Input

Kältemittel; Behälter; Zertifizierung; Rückgewinnungsgeräte; Entsorgung.

Herzustellender Output

Kältemittelbewegungs- und Mengenregister.

Nachweismaßstab

Mengen sind nachvollziehbar, Emissionen minimiert.

Eskalationssignal

Kältemittel ohne Nachweis nachgefüllt.

Dokumentation und F-Gas-Aufzeichnungen

Anlagen-, Prüf-, Kältemittel- und Wartungsdaten sind aktuell und auditierbar.

Notwendiger Input

Anlagenbuch; Kältemittelmengen; Prüfberichte; Reparaturen; Personen/Firmenzertifikate.

Herzustellender Output

Gelenkte Kälteanlagenakte.

Nachweismaßstab

Historie und Mengenbewegungen sind nachvollziehbar.

Eskalationssignal

Dokumentation lückenhaft.

Obsoleszenz und Kältemittelstrategie

Regulatorische Verfügbarkeit von Kältemitteln, Komponenten und Ersatzteilen wird vorausschauend gesteuert.

Notwendiger Input

F-Gas-Phase-down; Serviceverbote; Herstellerstatus; Ersatzteile; Retrofitoptionen.

Herzustellender Output

Kältemittel- und Modernisierungsroadmap.

Nachweismaßstab

Anlagen werden vor regulatorischem/technischem Engpass migriert.

Eskalationssignal

Kältemittelstrategie fehlt.

Kälteleistung sicher bereitstellen

Erzeugung, Hydraulik, Rückkühlung und Regelung liefern die erforderliche Kälteleistung.

Technische Kälteleistung

Kälteerzeugung erreicht Leistung und Temperaturniveau im erforderlichen Lastbereich.

Notwendiger Input

Auslegung; Lasten; Leistungsdaten; Betriebswerte; Außentemperatur.

Herzustellender Output

Leistungs- und Funktionsnachweis.

Nachweismaßstab

Versorgung funktioniert auch in kritischen Lastfällen.

Eskalationssignal

Nennbetrieb nur im Teillasttest.

Kaltwasser-/Solekreise

Hydraulik, Pumpen, Druckhaltung, Wasser-/Solequalität und Frostschutz sind beherrscht.

Notwendiger Input

Hydraulikschema; Pumpen; Druckhaltung; Medienanalyse; Glykol; Entlüftung.

Herzustellender Output

Kreislauf-Betriebskonzept.

Nachweismaßstab

Hydraulik und Medium unterstützen sicheren Betrieb.

Eskalationssignal

Solekonzentration unbekannt; Kavitation.

Rückkühlung

Rückkühlsysteme stellen notwendige Wärmeabfuhr zuverlässig bereit.

Notwendiger Input

Rückkühlertyp; Außentemperatur; Ventilatoren; Wasser; Regelung; Verschmutzung.

Herzustellender Output

Rückkühl-Betriebskonzept.

Nachweismaßstab

Wärmeabfuhr ist für Auslegungsbedingungen nachgewiesen.

Eskalationssignal

Rückkühler verschmutzt/unterdimensioniert.

Verdunstungskühlanlagen – Anwendbarkeit 42. BImSchV

Bei offenen Verdunstungskühlanlagen wird die 42. BImSchV korrekt abgegrenzt und umgesetzt.

Notwendiger Input

Rückkühlertyp; Wasser-Luft-Kontakt; Bauart; Betreiberstatus.

Herzustellender Output

Anwendbarkeitsprüfung und ggf. Betreiberpflichtenregister.

Nachweismaßstab

Kaltwassersatz wird nicht fälschlich mit offenem Rückkühlwerk gleichgesetzt.

Eskalationssignal

42. BImSchV ungeprüft.

42. BImSchV: Gilt für bestimmte Verdunstungskühlanlagen/Kühltürme/Nassabscheider; ausdrücklich nicht pauschal für Kaltwassersätze und bestimmte geschlossene Trockenkühler.

Hygienebetrieb offener Rückkühler

Anwendbare Verdunstungskühlanlagen werden hygienisch und mikrobiologisch beherrscht.

Notwendiger Input

Nutzwasser; Referenzwerte; Labor; Betriebszustände; Biozid-/Wasserbehandlung.

Herzustellender Output

Hygieneplan, Betriebstagebuch und Maßnahmenlogik.

Nachweismaßstab

Prüf-/Maßnahmenwerte werden fristgerecht bearbeitet.

Eskalationssignal

Legionellenwert ohne Maßnahmen.

Elektrische Versorgung und Steuerung

Stromversorgung, Schaltschränke, Frequenzumrichter und MSR/GLT sind verfügbar und sicher.

Notwendiger Input

Elektroversorgung; Notstrom; Steuerungen; Netzwerk; Alarmierung.

Herzustellender Output

Elektrischer und automationsseitiger Betriebsnachweis.

Nachweismaßstab

Versorgung und Regelung funktionieren in Normal-/Störbetrieb.

Eskalationssignal

Steuerungsausfall ohne Handbetrieb.

Energieeffizienz und Betriebsoptimierung

Effizienz wird optimiert, ohne Sicherheit oder Versorgungsqualität zu gefährden.

Notwendiger Input

COP/EER; Last; Temperaturen; Regelung; Rückkühlung; Energieverbrauch.

Herzustellender Output

Optimierungs- und Sollwertkonzept.

Nachweismaßstab

Effizienzmaßnahmen unterschreiten keine Betriebsgrenzen.

Eskalationssignal

Überhöhte Kondensation/Sollwertabsenkung riskant.

Instandhaltung und Störung

Thema

Mindestbedingung

Instandhaltung und Störung

Wartung, Störungsorganisation, Ersatzteile und qualifiziertes Personal sind verfügbar.

Not- und Ersatzbetrieb

Kritische Verbraucher können bei Ausfällen priorisiert, ersetzt oder kontrolliert abgeschaltet werden.

Wiederaufnahme

Nach Eingriff/Leckage/Änderung sind Dichtheit, Sicherheit, Kältemittelmenge, Alarme und Leistung geprüft.

Instandhaltung und Wartung

Kälteanlagen werden fachgerecht, fristgerecht und risikoorientiert instand gehalten.

Notwendiger Input

Herstellerangaben; Störungen; EN 378; Verträge; Prüfbefunde.

Herzustellender Output

Instandhaltungsplan mit Rückgabekriterien.

Nachweismaßstab

Funktion, Dichtheit und Sicherheit bleiben erhalten.

Eskalationssignal

Wartung pauschal ohne Befund.

DIN EN 378-Reihe: Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen; aktuelle anwendbare Ausgabe je Teil prüfen.

Redundanz und Resilienz

Ausfälle kritischer Erzeuger, Pumpen oder Rückkühlung können beherrscht werden.

Notwendiger Input

N+1-Konzept; kritische Last; Ersatzanlage; Umschaltung; Notbetrieb.

Herzustellender Output

Redundanz- und Notkältekonzept.

Nachweismaßstab

Ausfall eines kritischen Elements führt nicht unkontrolliert zum Versorgungsverlust.

Eskalationssignal

Single Point of Failure unbekannt.

Störungsmanagement

Störungen werden nach Versorgungskritikalität und Sicherheitswirkung priorisiert.

Notwendiger Input

GLT-Alarme; Verbraucher; Bereitschaft; Ersatzteile; Grenzwerte.

Herzustellender Output

Störungs- und Eskalationsprozess.

Nachweismaßstab

Kritische Lasten werden rechtzeitig geschützt.

Eskalationssignal

Kälteverlust unbemerkt.

Not- und Ersatzbetrieb

Für kritische Nutzungen bestehen Ersatzkälte oder kontrollierte Lastabwürfe.

Notwendiger Input

Kritische Verbraucher; Temperaturtoleranzen; mobile Kälte; Umschaltungen.

Herzustellender Output

Notkälte- und Lastpriorisierungskonzept.

Nachweismaßstab

Versorgung kann kontrolliert reduziert/ersetzt werden.

Eskalationssignal

Keine Ersatzlösung für Server/Produktion.

Konsequenz: Komfortkälte und geschäftskritische Prozess-/IT-Kälte werden getrennt bewertet.

Abschaltung und sichere Arbeitszustände

Arbeiten erfolgen in sicherem Zustand mit beherrschten Druck-, Energie- und Kältemittelrisiken.

Notwendiger Input

Arbeitsumfang; Absperrungen; Druckentlastung; Freischaltung; Kältemittel.

Herzustellender Output

Arbeitsfreigabe und sicherer Arbeitszustand.

Nachweismaßstab

Gefährliche Energien und Medien sind kontrolliert.

Eskalationssignal

Arbeit am druckbeaufschlagten System ungeklärt.

Wiederinbetriebnahme

Nach Reparatur, Leckage oder Änderung wird Anlage kontrolliert wieder angefahren.

Notwendiger Input

Arbeitsabschluss; Dichtheit; Druck; Kältemittelmenge; Alarm; Leistung.

Herzustellender Output

Wiederinbetriebnahme-Gate.

Nachweismaßstab

Sicherheit, Dichtheit und Versorgungsfunktion sind bestätigt.

Eskalationssignal

Start ohne Dichtheits-/Funktionscheck.

Review und kontinuierliche Verbesserung

Leckagen, Störungen, Energie, Prüfungen und Versorgungsrisiken werden regelmäßig ausgewertet.

Notwendiger Input

KPIs; Leckagen; Kältemittelverbrauch; Störungen; Prüfungen; Energie; Beschwerden.

Herzustellender Output

Periodisches Kälteanlagenreview.

Nachweismaßstab

Wiederkehrende Ursachen führen zu nachhaltigen Verbesserungen.

Eskalationssignal

Wiederholte Leckagen ohne Ursachenprogramm.

KPI- und Nachweislogik

Kennzahl

Messlogik

Hinweis

Kälteverfügbarkeit

Verfügbare Kälteleistung im Verhältnis zur erforderlichen Betriebszeit

Kritische Verbraucher separat.

Leckagerate / Kältemittelverlust

Nachgefüllte/entwichene Menge je Anlage und Zeitraum

Ursachenbezogen bewerten.

Überfällige Dichtheitskontrollen

Fällige, nicht nachgewiesen abgeschlossene Kontrollen

Sollwert null.

Überfällige Druckprüfungen

Fällige BetrSichV-Prüfungen

Sollwert null.

Leckage-Erkennung verfügbar

Erforderliche Systeme funktionsfähig / erforderliche Systeme

Bei Pflichtsystemen Gate.

Störungen kritischer Verbraucher

Versorgungsstörungen mit Auswirkung auf kritische Lasten

Dauer und Ursache.

Notkälte-Bereitschaft

Verfügbare Ersatz-/Notkälteleistung zum definierten Bedarf

Szenariobezogen.

Energieeffizienz

COP/EER bzw. geeignete Anlagenkennzahl im Betriebszustand

Nicht gegen Sicherheit optimieren.

Obsoleszenzrisiko

Anlagen ohne belastbare Kältemittel-/Modernisierungsstrategie

Lebenszykluskennzahl.

XLA – Versorgungssicherheit

Nutzerwahrnehmung zu Temperaturstabilität, Information und Störungsbearbeitung

Ergänzt technische KPIs.